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Vor dem Kauf eines Grundstückes sollte man sich ausführlich über die Beschaffenheit des Bauplatzes informieren, denn: Immer mehr ausgewiesene Baugebiete in mittelgroßen Städten und Metropolregionen sind schwer zu bebauen oder dafür ungeeignet. Darauf verweist Dipl.-Ing. Günter Jarrass, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Schuld an der Situation sei die Knappheit an geeignetem Bauland, auf die Städte und Kommunen reagieren müssen. Die möglichen Probleme sind vielfältig: Nah gelegene Straßen, Autobahnen, Bahnstrecken und Industriegebiete führen oft zu Schallbelästigungen. Der Bauplatz kann durch hoch anstehendes Grundwasser oder geringe Tragfähigkeit schwer zu bebauen sein.

Auch die Zufahrtswege des Grundstücks für Baumaschinen und Material sollten kritisch betrachtet werden. Wurden die ausgewiesenen Grundstücke bisher als Ackerland genutzt, können die Böden zudem durch Düngung in den Vorjahren belastet sein. Sondermaßnahmen, die aus der Grundstückssituation resultieren, können kostspielig sein, so der BSB-Experte.

Schnell werde das Traumhaus zur abgespeckten Variante, weil viel Geld in aufwändige Gründung, teure Abdichtung und erhöhten Planungsaufwand statt in die Wunschausstattung fließt. Bei der Prüfung helfen können das Beratungsangebot zum Grundstückserwerb des BSB und die Erstellung eines Bodengutachtens.

Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), www.bsb-ev.de

 



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