Anzeige BFZ-A1l-320x100 R8
Anzeige BFZ-A1r-320x100 R8

Foto oben: Autor Steffen Heym, Geschäftsführer von web4business

WhatsApp-Marketing, Influencer-Marketing, Social-Media-Marketing ⎼ die Möglichkeiten in der Online-Marketing-Welt scheinen grenzenlos zu sein. Mit dieser Fülle an Maßnahmen sind Unternehmen schnell überfordert. Gerade für kleine Unternehmen, die häufig nicht die Mittel und die Zeit haben, sich umfänglich mit Online-Marketing auseinanderzusetzen, ist es ein schwieriger Prozess, die für sich richtige Strategie zu finden: Welche Maßnahmen passen zu meinem Business? Welche Kanäle nutzt meine Zielgruppe? Und wie viel muss ich wirklich investieren, um Erfolge zu erzielen? Mit den TOP 5 DOs and DON’Ts für Unternehmer geben wir Antwort auf genau diese Fragen.

DOs:

1. Ein Schritt nach dem anderen

Die perfekte Online-Marketing-Strategie ist noch nicht vom Himmel gefallen. Es ist weder pragmatisch noch sinnvoll, direkt auf einer Vielzahl von Kanälen professionell vertreten zu sein. Daher braucht es zunächst ein Konzept, dass Schritt für Schritt den Weg zu einer zielführenden, kanalübergreifenden Online-Präsenz definiert. Hier ist eine individuelle Betrachtung der tatsächlichen Ziele des Unternehmens das A und O: Geht es vorrangig darum, den Umsatz zu steigern? Sollen potentielle neue Mitarbeiter angesprochen werden, die Bekanntheit in der Umgebung gesteigert oder der eigene Online-Shop promotet werden? Abhängig davon können Unternehmen für sich selbst oder gemeinsam mit einem Fachberater dann die hierfür passenden Kanäle und Maßnahmen festlegen. Einfach drauf loszulegen, bringt meist nicht den gewünschten Erfolg.

2. Professionelle Website

Die Basis für eine wirksame Online-Präsenz ist die unternehmenseigene Website. Die Website gilt nach wie vor als DER zentrale Ort im Internet, an dem die Interessenten und Kunden sich über ein Unternehmen und dessen Angebote informieren. Sie nutzen die Website vorrangig, um das Angebot des Unternehmens zu sichten, Referenzen einzusehen oder sich einen Überblick über das Team zu verschaffen. Hierin liegt die große Chance, die Website als Hub für den direkten Kundenkontakt bzw. Verkauf oder Buchungen zu nutzen. Denn sämtliche Online-Marketing-Maßnahmen und -Kanäle müssen schließlich den durch sie generierten Traffic irgendwohin an eine zentrale Stelle, den sogenannten Funnel, leiten.

3. Local SEO nutzen

Local SEO (lokale Suchmaschinenoptimierung) nutzt die Verbindung von geografisch spezifischen Angaben und Keywords, um eine Verbindung zwischen einem Unternehmen und seiner direkten Umgebung als regionalem Zielmarkt herzustellen. Durch die Nutzung von Local SEO hat man als Unternehmen die Möglichkeit, bei Suchanbietern wie Google und Co. in der Lokalsuche weit oben platziert zu werden. Hierfür ist es empfehlenswert, lokale Brancheneinträge wie “Google My Business” zu nutzen und auch seine Keywords hinsichtlich der lokalen Suche zu optimieren. Zur Veranschaulichung: Gerade kleinere Unternehmen werden von ihrer Zielkundschaft mit Bezug zur geografischen Region gesucht, z.B. “Friseur Berlin-Mitte” oder “Maler Ahrensburg”. Dies trifft auf unterschiedlichste Branchen zu, die lokale Zielgruppen haben - Kanzleien, Steuerberater, Maler, Friseure, Optiker, Ärzte etc. Hier ist es wichtig, in lokalen Suchergebnissen weit oben aufzutauchen. Das können die Unternehmen mit Hilfe von Local SEO durch ein genau definiertes Einzugsgebiet selbst steuern.

4. Regelmäßig neuen und vor allem authentischen Content posten

Es bringt nichts, wenn Unternehmen ihre Website professionalisieren oder sich ein Facebook-Unternehmensprofil anlegen, wenn sie dieses anschließend nicht aktiv nutzen und regelmäßig mit neuen Inhalten füllen. Ein gut gepflegter Social-Media-Kanal sorgt für direkte Kundeninteraktion und einen effizienten Traffic-Kanal zur eigenen Website. Aber auch die Website sollte regelmäßig mit Neuigkeiten befüttert und auf den neuesten Stand gebracht werden, z.B. mit Neuigkeiten, Gästebucheinträgen oder auch Kundenfeedbacks. Das wirkt sich positiv auf das Google-Ranking der Website aus, da dann offensichtlich ist, dass dort etwas passiert und alles aktuell ist. Zudem ist es wichtig und zielführender, wenn sämtliche Beiträge und Postings des Unternehmens dieses auch authentisch widerspiegeln. Das ist wichtig im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit. Den Punkt Glaubwürdigkeit als auch Vertrauen können Unternehmen auch dadurch stärken, dass sie sowohl in den sozialen Medien als auch auf ihrer Website beispielsweise ihr Team vorstellen, Einblick in die Arbeit gewähren, quasi hinter die Kulisse, direkte Kontaktmöglichkeiten bereitstellen oder auch die Firmengeschichte erzählen.

5. Gezielte SEA

So wie früher Zeitungsanzeigen, eingeordnet unter bestimmten Kategorien oder Stichworten, ein klassisches Werkzeug waren, um Neukunden auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen, so verhält es sich heute mit SEA: Suchmaschinenwerbung. Ähnlich wie bei der Suchmaschinenoptimierung SEO ist auch hier die Auswahl der relevanten und von der eigenen Zielgruppe am meisten gesuchten Suchbegriffe entscheidend dafür, im richtigen Kontext angezeigt und somit leichter gefunden zu werden. Nur pusht die Bezahlversion in Form einer Suchmaschinenanzeige das Unternehmen natürlich weiter nach oben. Auch kann das werbende Unternehmen auf diese Weise auf bestimmte Themen besser eingehen, z.B. wenn es die Aufmerksamkeit auf aktuell zu besetzende Stellen lenken oder eine bestimmte Dienstleistung hervorheben möchte. SEA ist ebenfalls ein Traffic-generierender Kanal, der dann auf die Website zur Konvertierung leitet.

DON’TS:

1. Nicht jedem Trend hinterherlaufen

Wenn sich Unternehmen einmal in die Welt des Online-Marketings begeben, sind wie eingangs erwähnt die Möglichkeiten schier endlos und überwältigend. Hier kommt der Punkt 1 der DOs zum Tragen, ein überlegtes Konzept ausgerichtet an den Unternehmenszielen zu entwickeln. Wer versucht, jedem - wenngleich interessanten - Marketing-Trend hinterherzulaufen, verzettelt sich schnell und die Wirkung der Maßnahmen verpufft. Eine klare Ausrichtung und Fokussierung ist hier von zentraler Bedeutung. Kritisch hinterfragt stellt sich eh schnell raus, dass sich beispielsweise Augmented Reality nicht unbedingt für Kanzleien lohnt.

2. Nicht nur einen Kanal nutzen

Die beste Website nützt nichts, wenn kein Traffic von anderen Kanälen auf die Website geleitet wird. Man spricht hier von Traffic-Kanälen: Dazu gehören die Social-Media-Kanäle, die den Traffic generieren, der dann zur finalen Konvertierung auf die Website geleitet wird. Damit ist die Website der Konvertierungshub, wo die Buchung oder der Kauf stattfindet. Um hier zielgenau die richtige Kundschaft auf die Website zu leiten, ist es notwendig, genau zu schauen, wer eigentlich die Zielgruppe des Unternehmens ist und wo genau sie zu finden ist. Welche Medien sollte das Unternehmen nutzen, um seine potentielle Kundschaft zielgerichtet ansprechen zu können? Nicht jeder Kanal ist für jede Zielgruppe geeignet. Wer sich unsicher fühlt, kann an dieser Stelle auch fachkundigen Rat hinzuziehen. Das lohnt sich, um unnötige Streuverluste zu vermeiden, die andernfalls Zeit und Geld kosten.

3. Nicht blind auf “Super-Pakete” verlassen

Hier ist besondere Vorsicht geboten: Leider gibt es immer wieder dubiose Agenturen vielfältigster Art, die in Super-Online-Marketing-Paketen einem teils ahnungslosen oder zeitlich überforderten Kleinbetrieb das Blaue vom Himmel versprechen, ohne individuelle Leistungen einzubinden ⎼ und das oft zu hohen Preisen. Im Online-Marketing gibt es aber kein Patentrezept, sondern hier zählen die unternehmensspezifischen Ziele sowie die für die Firma relevante Zielgruppe. Mit “One Size Fits All”-Ansätzen ist das Risiko teurer Streuverluste viel zu hoch.

4. Es gar nicht erst versuchen mit Online-Marketing

Angesichts des anfänglichen Einarbeitungsaufwands in das Thema Online-Marketing sind Unternehmen schnell dabei, das Thema auf die lange Bank zu schieben oder gleich aufzugeben. Dabei unterschätzen sie das Potential, wie sie mit Hilfe von Online-Marketing ihre strategischen Ziele deutlich leichter und schneller erreichen können. Es ist keine Raketenwissenschaft und lässt sich gut auch im “Trial&Error”-Prinzip austesten und optimieren. Wer sich hier überfordert fühlt, holt sich professionelle Unterstützung von gut bewerteten Fachagenturen. Die schnell zu erreichenden Erfolge werden bald alle Neueinsteiger überzeugen.

5. Monitoring nicht unterschätzen

Die Unternehmen nutzen oftmals eine Vielzahl an Kanälen, werten aber überhaupt nicht aus, ob sie mit diesen Kanälen auch die Zielgruppe erreichen, oder ob der Content, den sie produzieren, überhaupt gesehen wird. Für die Minimierung von Streuverlusten und eine zielgerichtete Ansprache sollten Unternehmen doch genau auf diese Auswertung Wert legen. Hier lässt sich mit wenig deutlich mehr erreichen. Wer würde nicht gern wissen, welche Wirkung der eigene Einsatz hat? Monitoring verschafft hierbei Klarheit und hilft beim genaueren Planen.



Anzeige BFZ-C4-300x250 R8

Anzeige BFZ-C5-300x600 R8

Newsletter An- und Abmeldung

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden
Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der Baufachzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen