Baufachzeitung

13.12.2017

Bauwirtschaft Baufachzeitung

Smartes Wohnen im Alter

Smart Home-Lösungen können Senioren helfen, ein eigenständiges Leben zu führen. Quelle: myGEKKO | Ekon GmbH

Viele Senioren hegen den Wunsch, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen. Dabei können Hausautomationslösungen helfen, den Alltag zu meistern. Das Smart Home-Segment „Ambient Assisted Living“ (AAL) umfasst Anwendungen und Funktionen, die ältere Menschen im Haus unterstützen: „Durch die Installation intelligenter Systeme wird das selbstständige Wohnen erleichtert. So können ältere oder in ihrer Eigenständigkeit eingeschränkte Menschen ihre gewohnte Lebensweise beibehalten“, erläutert der Geschäftsführer der myGEKKO | Ekon GmbH, Hartwig Weidacher.

Lebensqualität im Alter dank intelligenter Technik
Smart Home-Lösungen unterstützen Ältere nicht nur bei der Bewältigung des Alltags. Sie helfen auch, Unfälle und Schäden im Haushalt zu vermeiden. Wird beispielsweise eine angeschaltete Herdplatte vergessen, kann der Herd über eine entsprechende Smart Home-Funktion so eingestellt werden, dass er sich ab einer gewissen Temperatur oder beim Verlassen des Hauses – über Bewegungsmelder oder die Zutrittskontrolle – automatisch abschaltet. Für ein vermindertes Unfallrisiko im Smart Home sorgt auch eine Lichtsteuerung in Kombination mit Bewegungsmeldern: Damit ist gewährleistet, dass in jedem Raum beim Betreten das Licht brennt. Mögliche Stolperfallen können somit rechtzeitig erkannt werden. Vor allem zu später Stunde passieren viele Unfälle, beim Gang ins Bett oder ins Bad. Zusätzliche Sicherheit bietet eine regelbare Nachlaufzeit: Damit können Nutzer festlegen, wie lange Lampen noch brennen sollen, wenn keine Bewegung mehr vom Bewegungssensor gemeldet wird.

Eine weitere nützliche Smart Home-Lösung für Senioren schaltet beim Verlassen des Hauses alle elektrischen Geräte aus. „Mit dem myGEKKO Slide lässt sich die Elektronik im Haus oder in der Wohnung so regeln, dass die komplette Beleuchtung, Herd, Heizung, Waschmaschine oder Elektrogeräte wie Bügeleisen automatisch beim Weggehen ausgeschaltet werden“, erklärt Smart Home-Experte Weidacher. Das spare Strom und teure Schäden würden vermieden.

Ähnliche Smart Home-Lösungen funktionieren auch für Fenster: Dank vernetzter Fensterkontakte müssen Nutzer keine Angst davor haben, ein oder mehrere Fenster offen gelassen zu haben. Sie werden beim Verlassen des Hauses oder bei der Aktivierung der Alarmanlage informiert, ob noch ein Fenster offen ist. Eine zusätzliche intelligente Fenstersteuerung schließt alle Fenster beim Verlassen des Hauses automatisch.

Keine Angst im Alter
Doch oft geht es für ältere Menschen nicht nur um Komfort und Selbstständigkeit. Das Thema Sicherheit spielt häufig eine wichtige Rolle. Menschen mit beeinträchtigtem Gehör können eventuell von einer speziellen Lichtklingel profitieren: Ein optisches Signal – eine Art Lichthupe – informiert die Bewohner, ob jemand an der Haustür läutet.

Bewegungs- und Präsenzmelder kommen dem Sicherheitsbedürfnis ebenfalls nach. Diese Installationen signalisieren verunsicherten Bewohnern, ob noch andere Personen anwesend sind und schalten dann die Beleuchtung an oder aus. Ein weiteres Plus an Sicherheit bietet für einen solchen Fall eine „Panik-Taste“. Haben Bewohner das Gefühl, es befindet sich noch jemand im Haus, können sie schnell reagieren: Ein Tastendruck genügt, um Jalousien nach oben zu fahren, alle Lichter anzuschalten und eine ausgewählte Vertrauensperson zu benachrichtigen.

Fazit: Smart Home-Lösungen können Senioren helfen, auch im Alter ein eigenständiges Leben zu führen. Mithilfe von intelligent vernetzten Anwendungen lassen sich viele Lebensbereiche optimieren und sicherer machen.

www.my-gekko.com

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