Baufachzeitung

26.09.2017

2. SolarForum in Stuttgart

Photovoltaikanlagen sind weiterhin auch für mittelständische Unternehmen finanziell attraktiv. Über die zunehmende Bedeutung des lukrativen Solarstrom-Eigenverbrauchs informiert am 21. April das 2. SolarForum Baden-Württemberg in Stuttgart. Sechs Experten erläutern in Vorträgen, was Firmen aus den Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen beachten sollten, wenn sie Solarstrom selbst erzeugen und verbrauchen wollen. Veranstalter ist die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) als Partner. Die Veranstaltung findet im Haus der Wirtschaft statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über profitable eigenverbrauchsorientierte Photovoltaikanlagen für das Gewerbe berichtet Michael Aigner von Aton-Solar. Andreas Schlumberger vom Wechselrichterhersteller KACO New Energy zeigt die bisherigen Erfahrungen beim Betrieb solcher Anlagen. Den Zusatznutzen von Stromspeichern beleuchtet Armin Keinath von REFU Energy. Was den Vorteil von energieautarken Gewerbegebäuden ausmacht, darüber spricht Bernd Dittmann (Widmann Energietechnik). Weitere Themen sind das Lastmanagement im Mittelstand und die Finanzierungsunterstützung von PV-Anlagen durch Bürgschaften. Die Fachtagung bietet auch Zeit zum Austausch mit anderen Teilnehmern und den Referenten.

Profitable Energiewende für den Mittelstand
Treiber der Rendite bei PV-Anlagen ist nicht mehr wie früher die Vergütung für den in das Netz eingespeisten Photovoltaikstrom. Lukrativ wird es heutzutage erst, wenn der gewerbliche Anlagenbesitzer die kostengünstig selbst erzeugte Elektrizität auch vor Ort verbraucht. Da die Last bei Unternehmen im Gegensatz zu Privatleuten meist nur tagsüber anfällt und sich zeitlich mit dem Solarstromertrag deckt, lassen sich bereits ohne Speicher Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent erreichen. Für einen hohen Eigenverbrauchsanteil müssen die stromverbrauchenden Arbeitsprozesse aber genau analysiert werden. Dann sind jährliche Renditen von bis zu sechs Prozent möglich.

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