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Heimwerken – Ab wann lohnen sich Akku-Elektrowerkzeuge mit 18V?


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Selbst ist der Mann und die Frau in diesen Zeiten. Der Trend mehr auf Eigenleistung im Rahmen von Renovierungen oder Umbauten zu setzen, hält weiter an. Wer mit handwerklichem Geschick gesegnet ist, kann auf diese Weise nicht nur gutes Geld sparen, sondern seine eigenen Vorstellungen deutlich besser verwirklichen . Gelingen wird es jedoch nur, wenn das richtige Werkzeug zur Verfügung steht. Akkubetriebene Elektrowerkzeuge haben den großen Vorteil, dass sie sehr flexibel einsetzbar sind. Angeboten werden sie mit 3,6V bis hin zu 18V. Worauf sollte beim Kauf geachtet werden und wann lohnen sich jene mit 18V?

Für welchen Einsatz ist das Gerät gedacht?

Grundsätzlich kann hier festgehalten werden, dass bei der Anschaffung von Akku Elektrowerkzeugen der spätere Verwendungszweck und dessen Umfang im Fokus stehen. Für den gelegentlichen und eher seltenen Einsatz sind Geräte mit geringer Leistung ausreichend. Hier ist es nicht zwingend erforderlich Produkte aus dem professionellen Sektor anzuschaffen. Viele Hersteller haben längst erkannt, dass es Modelle für den Heimwerker mit gelegentlichen Einsätzen geben muss, als auch Geräte, die für umfangreiche Projekte deutlich mehr Leistung bringen müssen.

Mit anderen Worten: wer lediglich einmal ein Regal zusammenschraubt oder ein Loch für das Bild in die Wand bohrt, benötigt nicht unbedingt professionelle Akku Werkzeuge. Hier genügt es die Modelle mit 7,6V oder 12V zu verwenden.

Akku – Fakten dazu

Ein Gerät, welches mit einem aufladbaren Akku betrieben wird, ist oftmals mit verschiedenen Spannungen erhältlich. Wie bereits erwähnt, entscheiden sich die meisten Käufer zwischen einer 12V und einer 18V Spannung. Es gibt natürlich auch kleine Geräte, die bereits mit 3,6V auskommen. Die Spannung selbst gibt nicht zwingend darüber Auskunft, dass das Gerät mehr Leistung bietet. Jedoch hat es mehr Power und ist für umfangreichere Arbeiten deutlich besser geeignet. Am besten lässt sich dieser Zusammenhang anhand von einem Akku Schraubendreher erklären. Ein kleiner Mini Akkuschrauber für den Modellbau beispielsweise kommt mit 3,6V hervorragend aus. Das Drehmoment bei diesen Geräten liegt meist noch unter einem Newtonmeter(Nm), was vollkommen ausreichend ist, um die Miniaturschrauben einzudrehen. Akkuschrauber mit 7,6V reichen aus, um leichte Regale aus Presspappe zusammenzubauen. Sie erreichen das Drehmoment um 5 Nm. Richtig Power benötigt man jedoch bei schweren und großen Schrauben, die in massive Balken geschraubt werden müssen. Hier sind Powerpakete mit 18V sehr zu empfehlen. Das Drehmoment liegt hierbei bis zu 30 oder 40 Nm.

In Puncto Kapazitäten sollte ein hochwertiges Modell um die 4Ah oder bestens falls 6Ah aufweisen. Die Laufzeit ist höher und das Arbeiten effizienter. Zwar ist die Ladedauer dieser größeren Akkumulatoren etwas länger. Im Vergleich zu der damit möglichen Arbeitszeit jedoch die bessere Wahl. Experten empfehlen ohnehin den Kauf eines zweiten Akkus. Damit ist gewährleistet, dass es zu keiner Zwangspause kommt, so denn der erste Akku schwächelt.

Zusammenfassend kann deutlich gesagt werden, wer wirklich nur hin und wieder ein paar leichte Schrauben eindreht, wird mit einem weniger leistungsstarken Modell sehr gut zurecht kommen. Wer jedoch eine ganze Gartenlaube bauen möchte oder eine komplette Küche in Eigenregie aufbaut, kann auf leistungsstarke Akkuschrauber nicht verzichten.

Wie ist es mit anderen Akku Elektrowerkzeugen bestellt?

Es gibt natürlich nicht nur den Akku Elektroschrauber. Inzwischen bietet der Markt für nahezu jedes elektronische Gerät ein Pendant mit Akkubetrieb an. Was natürlich stets den großen Vorteil mit sich bringt, überall sehr flexibel arbeiten zu können. Endlich Schluss mit ewig langen Verlängerungen legen. Am Beispiel des Akkus Schraubendreher konnte recht deutlich gezeigt werden, worauf es zu achten gilt. Das trifft parallel auf andere elektrische Werkzeuge auch zu.

Große Projekte – große Leistung

Die Anschaffung von elektrischen Werkzeugen sollte gut überlegt werden. Immerhin wird nicht jede Woche ein neues Gerät gekauft. Langfristig betrachtet sollte also feststehen, in welchem Umfang Projekte realisiert werden. Je größer und umfangreicher, desto wichtiger werden hochwertige Werkzeuge für deutlich mehr Effizienz. Nichts ist ärgerlicher, als ein Akkuschrauber der schlichtweg zu schwach auf der Brust ist. Das zieht nicht nur das Bauvorhaben unnötig in die Länge. Es strapaziert ordentlich die Nerven. Für einen Heimwerker mit großen Zielen, sind Geräte der professionellen Baureihe deutlich zu empfehlen. Jedes Jahr fühlen unabhängige Tester den wichtigsten Elektrowerkzeugen auf den Zahn und geben die Ergebnisse öffentlich bekannt. So fällt es deutlich leichter, sich nicht nur einen allumfassenden Überblick zu schaffen, sondern die Stärken und Schwächen auf den ersten Blick zu erkennen. Es ist besser nicht am falschen Ende zu sparen, denn besonders bei jenen Geräten hat die Erfahrung gezeigt, dass zu günstige Modelle nichts anderes bedeuten, als doppelt kaufen.