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Guter Schulbau als Standard


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Eltern, Politik und Wirtschaft erwarten eine fundierte Ausbildung in den Schulen. Doch die Grundlagen für das Planen und Bauen von Schulgebäuden – Schulbaurichtlinien und Musterraumprogramme – verlangen teilweise Standards von gestern für die Schulen von morgen.

Montag Stiftungen, BDA und VBE fordern, mit dem Bau und der Sanierung von Schulen heutigen und künftigen pädagogischen Anforderungen gerecht zu werden. Hierfür werden »Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland« mit einer Veranstaltungsreihe in München, Jena und Hamburg vorgestellt.
Schulbau ist eine der großen Herausforderungen für Kommunen in Deutschland. In vielen der mehr als 10.000 Städten und Gemeinden sind in den letzten Jahren Schulen saniert, erweitert oder neu errichtet worden. Trotzdem sind sehr viele Schulgebäude nicht auf der Höhe der Zeit.

Neue pädagogische und organisatorische Anforderungen bedingen andere bauliche Lösungen als in der Vergangenheit: Die Ganztagsschule wird auf absehbare Zeit zum Regelfall, Unterrichtsformen werden vielfältiger, Lernprozesse individueller, Inklusion zum weit reichenden Anspruch. Gerade ältere Schulbaurichtlinien sind vor diesem Hintergrund nicht mehr geeignet, verlässliche Qualitätsmerkmale für den notwendigen Umbau der kommunalen Schulbaulandschaft zu formulieren.
Das war der Anlass für die Montag Stiftung Urbane Räume und die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und mit Unterstützung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) ‚Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland‘ zu entwickeln.
„Schulen dürfen in Deutschland nicht mehr länger nach veralteten Standards gebaut werden!“, fordert Frauke Burgdorff, Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume. „Die Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland sollen alle am Schulbau beteiligten Akteure aus Schule, Politik, Verwaltung, Architektur und Zivilgesellschaft dabei unterstützen, in ihren Kommunen und Kreisen eine zeitgemäße und zukunftsoffene Bildungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu erhalten.“, so Burgdorff weiter.

Akteure finden in den Leitlinien wichtige Orientierungshilfen für den Umbau, die Erweiterung oder den Neubau von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Leitlinien formulieren Qualitätsstandards, die den veränderten Anforderungen an Schulbauten gerecht werden, beschreiben wichtige Prinzipien für den Schulbau, geben Empfehlungen zur räumlichen Organisation von Schulen sowie zu spezifischen Raumbedarfen für ausgewählte Funktionsbereiche und weisen auf die erforderlichen Qualitäten von Prozessen und Verfahren im Schulbau hin.

Die Leitlinien werden im November 2013 veröffentlicht und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Herbst/Winter 2013 in zwei Städten Deutschlands der Fachöffentlichkeit präsentiert:
19. November 2013 in Jena, Staatliche Jenaplan-Schule, Tatzendpromenade 9, 07745 Jena
10. Dezember 2013 in Hamburg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regionalveranstaltung haben Gelegenheit, die neuen Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten kennen zu lernen und vor dem Hintergrund ihrer regionalen Schulbaupraxis mit Experten zu diskutieren.

Ort, Programm und Anmeldemöglichkeiten für die erste Regionalveranstaltung in München sind zu finden unter: www.paedagogische-architektur.de

Die Publikation »Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland« kann per E-Mail vorbestellt werden unter info@montag-stiftungen.de


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