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Mähroboter-Tipps zum Start in die Rasensaison

Das sonnige Frühlingswetter lässt schon erahnen: Die Rasenmäh-Saison steht bereits vor der Tür. Denn sobald die Temperatur über 10° Celsius steigt, setzt das Graswachstum allmählich wieder ein. Ab dann kann gemäht und gedüngt werden – alternativ vollautomatisch mit einem Rasenmähroboter. Mähroboter-Pionier Husqvarna verrät im 25. Automower Jubiläumsjahr die wichtigsten Tipps für den Start in die automatisierte Mähsaison.

Sobald das Gras wächst, können Besitzer Ihren Mähroboter wieder aus dem Winterschlaf holen. Bevor der fleißige Helfer loslegt, sollten folgende Schritte ausgeführt werden:

Begrenzungskabel und Ladestation kontrollieren

Mähroboter mähen zuverlässig innerhalb ihres Begrenzungsdrahts, fahren selbständig zur Ladestation und laden sich wieder auf. Damit dies reibungslos funktioniert, muss das Begrenzungskabel vor Start auf Brüche oder Korrosionen geprüft werden. Nach einem Check der Ladestation, kann das Begrenzungskabel angeschlossen werden. Die LED-Leuchten an der Automower-Ladestation signalisieren die Funktionsfähigkeit des Equipments.

Klingen prüfen mit Papiertest

Wenn der Mähroboter aus seinem Winterquartier geholt wird, sollte er nicht nur gesäubert, sondern auch die Klingen müssen geprüft werden. Natürlich können neue Klingen auch im Herbst bei der Einlagerung installiert werden. Kleine Pendelklingen können bei Bedarf einfach ausgetauscht werden. Wann das nötig ist? Einfach mit der Klinge durch ein Blatt Papier schneiden. Wird es sauber durchtrennt, werden auch Grashalme ordentlich abgeschnitten und die Klinge ist noch verwendbar. Ansonsten durch neue Klingen ersetzen.

Antriebs- und Vorderräder kontrollieren

Gerade bei Gärten mit Steigungen ist eine gute Traktion wichtig. Bei Bedarf können die Räder ausgetauscht oder die Steigfähigkeit durch ein Offroad-Kit verbessert werden. Mähroboter wie der Husqvarna 435X AWD bewältigen so Steigungen von bis zu 70% – das entspricht der Neigung einer Skisprungchance.

Einstellungen für ersten Mähvorgang

Den Automower in die Ladestation schieben und ihn gemäß Betriebsanleitung starten, damit er nach dem Aufladen den Mähvorgang beginnen kann. Ist das Gras bereits etwas gewachsen, empfiehlt sich die Einstellung einer höheren Mähhöhe. Diese kann anschließend reduziert – oder zum Wohle von Bienen und Insekten beibehalten werden, wenn Gänseblümchen und Klee im Rasen blühen dürfen.

Mäh- und Pausenzeiten anpassen

Zeiten, in denen der Rasen mit Familie oder Freunden benutzt werden möchte, sollten beim Mähen ausgespart werden. Bei vielen Modellen funktioniert dies ganz einfach per App. Um nachtaktive Tiere nicht zu stören, empfiehlt sich zudem die Vermeidung von nächtlichem Mähen. Die Redaktion empfiehlt: Bei sprachsteuerbaren Automowern können Befehle wie „Parken“, „Starten“ usw. über Amazon Alexa oder Google Home gegeben werden. Das klappt bei uns in der Redaktion hervorragend.

Blühinseln anlegen

Während der Mähsaison mähen Automower selbständig, während man sich anderen Gartenarbeiten widmen kann. Eine farbenfrohe Gestaltungsmöglichkeit ist z.B. eine neue Blühinsel. Mit einem Begrenzungskabel oder speziellem Zubehör wie dem Automower Begrenzungs-Kit ist diese einfach auszusparen und der Automower kommt Margarite, Mohn und Glockenblume nicht mehr zu nahe. Hier geht es zur Anleitung: Blühinseln anlegen – Biene & Co. werden es danken!

Mähroboter Pflege

Mähroboter sind für fast jedes Wetter gewappnet, denn sie sind in der Regel mit einer Regen- und UV-beständigen Abdeckung ausgerüstet. Das Mähen bei Regen macht bei Mährobotern übrigens durchaus Sinn: Durch ihr kontinuierliches Mähprinzip kürzen sie das Gras minimal, was einen besonders schönen Rasen begünstigt. Für ein gutes Ergebnis sollte der Automower ab und an kontrolliert, die Ober-, Unterseite und Räder von grobem Schmutz befreit und die Mähhöhe überprüft werden. Alles weitere übernimmt der Roboter von selbst.