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Drei nachhaltige Materialien zum Bauen und Wohnen


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Nachhaltiges Bauen und Wohnen schont die Umwelt und die weltweit begrenzten Ressourcen. Werden Gebäude und Wohnräume besonders umweltfreundlich gestaltet, so weisen sie eine herausragende ökonomische und ökologische Qualität auf. Damit ein solches Vorhaben überhaupt verwirklicht werden kann, sollten umweltfreundliche Materialien wie Dämmplatten aus Nanocellulose zum Einsatz kommen.

Zellulosewerkstoff

Ein marktfähiger und zukunftsträchtiger Werkstoff, der bereits vielfach Verwendung findet, ist Zellulose. Werkstoffe aus Zellulose bringen günstige Eigenschaften mit, die sich im Häuser- und Wohnungsbau als vorteilhaft erweisen. Unter anderem Materialien wie Altpapier oder Flachs benötigen keine zusätzlichen, synthetischen Stoffe und erweisen sich beim Bauen als äußerst robust, biegsam und gießfähig. Auch für Allergiker sind Produkte als Zellulose vorteilhaft, da sie keine Allergien begünstigen und einen vollständigen biologischen Abbau ermöglichen.

Die innere Struktur des Werkstoffs basiert auf Zellulosemolekülen, die innovativ aufbereitet und verarbeitet werden können. Da die chemischen Komponenten in etwa mit zusammengesetztem Holz vergleichbar sind, lässt sich der nachhaltige Werkstoff ebenso gut zersägen, schleifen, leimen oder aufpolieren. Insgesamt bieten Zellulosewerkstoffe das Potenzial für weitere innovative Projekte im Bereich Wohnen: Mit ihnen lassen sich aufwendige 2- oder 3-D-Projekte verwirklichen.

Rohstoffe aus Naturfasern

Naturfasern und die daraus resultierenden Werkstoffe finden beim nachhaltigen Bauen und Wohnen zunehmend Beachtung. Im Wohnbereich werden diese Materialien gerne eingesetzt, da sie eine hervorragende Qualität und eine angenehme Haptik mitbringen. Dadurch, dass das Material in gewisser Weise auch mit der Umwelt “interagiert”, nimmt es Feuchtigkeit auf und kaschiert Gebrauchsspuren. Gleichzeitig sehen nachhaltige Materialien aus Naturfasern in Wohnräumen sehr lebendig aus. Für manche Menschen sind diese Materialien mit einem emotionalen Wert verbunden, weshalb sie attraktiver erscheinen als synthetische Stoffe. Zu den natürlichen Fasern, die beim Bauen und Wohnen eingesetzt werden, zählen::

  • Hanf, ein Bestandteil aus der Cannabispflanze, ist auch beim nachhaltigen Wohnen nicht mehr wegzudenken. Vorteilhaft an den festen Fasern ist ihre Anspruchslosigkeit, die sie unempfindlich gegenüber Insekten oder Pilzbefall macht. Gleichzeitig sind Hanffasern reißfester als Leinen, atmungsaktiv und absorbieren Feuchtigkeit.
  • Im Sommer mögen viele Menschen auf Leinen im Innenraum nicht verzichten. Denn das Garn, das aus der Flachspflanze gewonnen wird, entfaltet einen kühlenden Effekt und wirkt antistatisch sowie bakterienhemmend. So finden sich fusselfreie Leinenstoffe überwiegend an Textilien (Vorhänge, Bettwäsche, Kissen) wieder.
  • Zu den bekanntesten, nachhaltigen Naturfasern gehört Bio-Baumwolle. Diese besonders hautfreundliche Baumwolle muss gänzlich ohne Düngemittel oder Pestizide angebaut werden. Im Wohnraum und beim Bauen zeigt sich die biologische Baumwolle saugfähig, luftdurchlässig und lange haltbar. Bei nachhaltigen Möbeln aus Baumwolle finden Verbraucher häufig das GOTS oder das Siegel des EU Ecolabels.
  • Kork liegt insbesondere in der Interieurbranche im Trend. Es ist die Rinde, die das nachhaltige Material so interessant erscheinen lässt, da sie jährlich nachwächst. Aus Kork bestehen im Wohnraum immer mehr leichtgewichtige Hocker, Bänke, Lampenfüße oder Tischplatten.
  • Jutefasern gelangten ursprünglich über den Mittelmeerraum nach Europa. Heute erfreuen sie im Wohnraum aufgrund ihrer leuchtenden Farben und ihres Holzanteils. Gleichzeitig vertragen Jutefasern Nässe und Wärme nicht optimal, sodass sie sich nur bedingt für den äußeren Wohnbereich eignen. Dafür schmückt Jute Teppiche, Körbe und andere Wohnaccessoires im Innenraum aus.

Holz als natürlicher Rohstoff

Holz leistet seit jeher einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Entwicklung. Nicht zuletzt dank der vorteilhaften Eigenschaften handelt es sich bei Hölzern um umweltfreundliche und kostengünstige Rohstoffe. Nicht umsonst vertreten einige Menschen die Ansicht, dass Holzmöbel “für ein ganzes Menschenleben” bestimmt sind. Zusätzlich werden Holzmöbel mit gesundheitsförderlichen Eigenschaften assoziiert: Physiologen konnten etwa die positive Wirkungsweise von Massivholz nachweisen. Im Wohnraum könne das Material beispielsweise das Schlaf- und Konzentrationsverhalten verbessern sowie blutdrucksenkend wirken.

Neben Holzmöbeln bestehen auch immer mehr exklusive Designerböden aus Holz. Im Wohn- und Geschäftsbereich gelten Holzböden als überaus belastbar, strapazierfähig und pflegeleicht. Beim Bauen entfaltet dieser natürliche Werkstoff mit ursprünglichem Geruch zudem wärmende und lärmdämmende Eigenschaften, die den Trittschall minimieren. Insgesamt sind die Gestaltungsmöglichkeiten von Holz im Wohnraum vielseitig, da der Rohstoff zeitlos-modern aussieht und vielseitige Einsatzmöglichkeiten bietet.

Nachhaltige Materialien als Baustoffe der Zukunft

Eine einschlägige Studie von der Marktforschungsorganisation Dodge Data & Analytics kommt zu dem Ergebnis, dass sich nachhaltige Materialien beim Bauen künftig verdoppeln werden. Dies lässt sich sowohl auf wirtschaftliche Aspekte, als auch auf das zunehmende gesellschaftliche Interesse zurückführen. Sowohl geringe Betriebskosten, als auch die damit verbundene Wertsteigerung machen natürliche Materialien als Baustoffe attraktiv. Es bleibt ein weiteres Marktwachstum zu erwarten, da immer mehr Kunden nachhaltiges Bauen als ein Projekt fürs Leben ansehen und in umweltfreundliche Prozesse investieren.


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